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    Instrumentalunterricht

    Bei uns findet jeder sein Instrument.

Kinder brauchen Musik

Das Erlernen eines Instruments fördert in hohem Maße nicht nur die musikalische, sondern auch die soziale, emotionale und feinmotorische Entwicklung eines Kindes. Wer seiner Musikalität und Kreativität ­mittels eines Instruments oder seiner Stimme Ausdruck verleihen kann, macht ­beglückende Erfahrungen! Das regelmäßige Üben und die dadurch entstehenden ­Erfolgserlebnisse führen hin zu ­konsequentem Arbeiten und nicht zuletzt kann das Musizieren immer auch ein emotionales Ventil sein. Das ­Erlernen eines Instruments kann sich auch positiv auf die schulischen ­Leistungen auswirken.

MSD-SchlagzeugEs muss nicht immer Mozart oder Beethoven sein: auch Rock-Pop, experimentelle Musik oder die ­Beschäftigung mit softwarebasiertem Sound­design – die Musikproduktion mit elektronischen Mitteln (Mixing und Recording) – schafft ein solches Ventil. Musizieren in der Gruppe stärkt soziale Kompetenzen und führt zu einer hohen Sozialisierung. Darüber hinaus wird ein einmal ­erlerntes ­Instrument zu einem »Freund«, der einen bis ins hohe Alter ­begleiten kann – die Grundlagen dafür werden in der Kindheit und Jugend gelegt.

 

Ausprobieren: Schnupperkurse und Probezeit

Die Musikschule Delmenhorst bietet Unterricht auf allen klassischen Instrumenten sowie Gesangsunterricht von studierten Fachkräften an.

MSD-BassNeueinsteigern empfehlen wir den Besuch unserer jährlichen Veranstaltung »Tag der offenen Tür«, bei dem alle Instrumente ausprobiert werden können (regelmäßig im Frühjahr) oder auch jederzeit einen Schnupperkurs von zweimal 30 Minuten. Danach haben Interessenten eine dreimonatige Probezeit. Doch auch innerhalb des Schuljahres besteht die Möglichkeit, sich wieder abzumelden: In diesem Falle suchen wir einen Ersatz für die Stunde.

Instrumente werden von uns zu einem geringen Entgelt für wenigstens ein Jahr verliehen (mit Ausnahme von Klavier, Schlagzeug und Blockflöte – bei Harfe gilt eine Ausnahmeregelung).

 

 

Anwenden: auftreten und mitspielen

Großen Wert legen wir auch auf öffentliche Auftritte: Dies können z. B. Musizierstunden oder Klassen­vorspiele sein. Das zielgerichtete Vorbereiten auf einen solchen Termin schafft einen zusätzlichen ­Anreiz zum Üben, die eigene Präsentation ein großes ­Erfolgserlebnis.

Nach einiger Zeit kann man mit seinem Instrument auch in einem der vielen Ergänzungsfächer ­(kostenlos) mitspielen. Dafür gibt es vom Block­flötenkreis bis hin zum N.N.-Orchester an der Musikschule viele Möglichkeiten ­(siehe dazu unseren Flyer »Ensembles«).

Fortgeschrittene Schülerinnen und Schüler spielen auch schon mal im Weihnachtskonzert im ­Theater, bei der ­Matinée im Rathaus oder bei rund 120 Fremd­veranstaltungen, an die wir sie vermitteln können – von der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes im Rathaus bis hin zur Weihnachtsfeier eines Turnvereins; dann natürlich schon gegen Honorar.

 

Unterrichtsformen und SVA

Regelunterricht
Instrumental- und Vokalunterricht findet wöchentlich zu Schulzeiten statt (es gelten die Ferien der allgemeinbildenden Schulen). Der Preis richtet sich nach der Unterrichtsdauer. In der Regel ­beginnt man mit 30 Minuten Einzelunterricht oder 45 Minuten in einer Zweiergruppe pro Woche. Erwachsene zahlen einen geringen Aufschlag. Als Sonderform bieten wir Eltern-Kind-Musizieren an: 45 Minuten für Vater/Mutter und Kind zum Schülerentgelt. Bei geringem Einkommen gewähren wir eine Sozial­ermäßigung. Ergänzungs- und Ensemblefächer sind für InstrumentalschülerInnen kostenlos.

Studienvorbereitende Ausbildung (SVA)
Schülerinnen und Schüler, die sich mit dem ­Gedanken tragen, einen musikalischen Beruf zu ergreifen, bereiten wir mit vom Land ­Niedersachsen geförderten SVA-Kursen auf die Aufnahmeprüfung an deutschen Hochschulen vor: Neben dem Hauptfach ist ein ­kostengünstigeres Nebenfach zu besuchen sowie die kostenlose Theorie und Gehörbildung. Schulmusiker, Musiktherapeuten und Ton­ingenieure sind hier vorgebildet worden.

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